Nachrichten aus aller Welt

Unwetter in Deutschland

In Bayern und Hessen hat es in den vergangenen Tagen so stark geregnet, dass die Bäche und Flüsse übergelaufen sind. Dabei haben sie viel Schlamm, Steine, Bäume und Dreck durch die Dörfer gespült. Das Wasser war so stark, das sogar einige Häuser umgefallen sind oder ganz kaputt gingen. 6 Menschen sind bei den Unwettern sogar gestorben.

Ein großes Musikfestival, der "Rock am Ring", mußte sogar abgebrochen werden, weil es zu stark geblitzt und gedonnert hat. Das kann gefährlich sein.

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©Sean Gallup/Getty Images

Gravitationswellen entdeckt

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Physiker und Weltallforscher auf der ganzen Welt waren am Donnerstag begeistert: Zum ersten Mal war es gelungen, Gravitationswellen zu messen. Diese Wellen, die mit der Schwerkraft zu tun haben, sind winzig klein und nicht für das Auge sichtbar. Schon vor 100 Jahren hatte der berühmte Physiker Albert Einstein (rechts) diese Wellen beschrieben. Einen Beweis hatte er jedoch nicht.Gravitationswellen sind Schwingungen aus dem All. Sie entstehen, wenn sich Massen bewegen. Zum Beispiel, wenn Schwarze Löcher miteinander verschmelzen. Minimale Erschütterungen kommen dann auch hier auf der Erde an. Bislang gab es jedoch keine Messgeräte, die solche feinen Veränderungen wahrnehmen können. Genau das ist jetzt mit komplizierten Laserkonstruktionen aber gelungen. Den Forschern bietet das neue Möglichkeiten herauszufinden, was sich im Universum so tut und wie es entstanden ist.

 

Zugunglück

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In Bayern hat es ein schweres Zugunglück gegeben. Zwei Züge rasten ungebremst ineinander und entgleisten. Dabei starben die beiden Lokführer und neun weitere Menschen. Mehr als 80 Passagiere wurden verletzt, teilweise schwer.

Das Unglück ereignete sich morgens vor sieben Uhr. Den ganzen Tag über waren etwa 600 Rettungskräfte im Einsatz. Sie hatten große Schwierigkeiten, durch die Metalltrümmer zu den Verletzten vorzudringen. Mit Hubschraubern wurden sie in Krankenhäuser geflogen.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch ungeklärt. An der Unfallstelle ist die Strecke eingleisig. Eigentlich ist es unmöglich, dass sich zwei Züge begegnen. Elektronische Geräte sollen das verhindern. Warum sie nicht funktionierten, wird nun die Kriminalpolizei ermitteln.

Die Züge waren mit Pendlern besetzt, die an ihren Arbeitsplatz wollten. Weil wegen Fasching schulfrei war, waren keine Schüler an Bord. In der Nähe des Unfallorts wurde am Abend in einer Kirche eine erste Gedenkfeier abgehalten.

Trainerwechsel

beim FC Bayern München. Nun ist es doch so gekommen. Der Trainer des FC Bayern München verläßt den Verein nächsten Sommer. Er wollte seinen Vertrag nicht verlängern. Viele Fans sind deswegen traurig. Aber sie können sich auch auf den neuen Trainer freuen. Carlo Ancelotti ist Italiener und hat die Champions League schon 3x gewonnen. Er trainierte Inter Mailand und Real Madrid.

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Deutschland im Krieg

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Deutschland hilft beim Kampf gegen die Terrorgruppe "Islamischer Staat" in Syrien. Jetzt sind die ersten deutschen Kampfflugzeuge in die Region geflogen.

In Syrien tobt seit mehreren Jahren ein schlimmer Bürgerkrieg. Verschiedene Gruppen bekämpfen einander. Auch der sogenannte "Islamische Staat" will dort immer mehr Macht übernehmen. Die Kämpfer wollen einen Gottesstaat errichten - dort, wo der Irak, Syrien und andere Länder sind. Die meisten Menschen dort möchten aber keinen Gottesstaat nach Vorbild des IS.

Der Krieg in Syrien

Palmyra© Bereitgestellt von SZ.de

Der Zerstörungswut der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist nach syrischen Angaben ein weiteres berühmtes Kulturdenkmal zum Opfer gefallen. Die Extremisten sprengten  in der Wüstenstadt Palmyra den zwischen 193 und 211 nach Christus erbauten Triumphbogen. Das Denkmal war also fast 2000Jahre alt. Die Extremisten hatten dort unter anderem bereits die einzigartigen Tempel Baal und Baal Schamin zerstört.

Die Ruinen der ehemaligen Handelsmetropole der legendären Königin Zenobia zählen seit 1980 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Oasenstadt in der zentralsyrischen Wüste war eines der herausragenden Zentren im Altertum. Der IS hatte die Stadt im Mai erobert und die Bewohner von dort vertrieben.

Palmyra

Wetterkatastrophe

Cote dAzur©diepresse.com

In Südfrankreich in den Städten an der Cote d'Azur, das ist am Mittelmeer wo es sonst immer so schön warm ist, gab es ein schlimmes Unwetter. Es hat an einem Tag so viel geregnet wie sonst in 2 Monaten. Dadurch gab es Überschwemmungen. Häuser und Straßen gingen kaputt und mindestens 17 Menschen sind gestorben. Sie sind im Wasser ertrunken. Dabei wurde sogar ein ganzer Campingplatz weggespült. Für die Menschen dort ist das sehr schlimm. Viele haben jetzt keine Wohnung mehr.

VW schummelt

 

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VW ist eine Automarke, die ihr bestimmt auch kennt. Und Autos blasen viel Schmutz in die Luft wenn sie fahren. Besonders Dieselautos qualmen und stinken. Damit das nicht zu schlimm wird, müssen die Autofirmen ihre Autos testen lassen. Sie dürfen nur soviel stinken, das man es noch aushalten kann und die Umwelt nicht zu sehr verschmutzt wird. Die Autos von VW haben den Test aber nicht geschafft, und damit sie trotzdem fahren dürfen und verkauft werden, haben sie bei den Tests geschummelt. In Wirklichkeit haben sie dann viel mehr Schmutz gemacht als es erlaubt ist. Jetzt muß VW viele Millionen Autos wieder zurückholen und in die Werkstatt bringen. Da versucht man dann, den Motor sauberer zu machen. Ob die das wohl schaffen?

Blutmond

 

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In der Nacht zum 28. September sah der Mond ganz besonders aus. Er war rot. Und er schien größer als sonst. Man sagt auch Blut-Mond oder Super-Mond dazu. Ein Blut-Mond hat nichts mit Blut zu tun. Man nennt ihn nur so, weil er rot aussieht. Ein Blut-Mond kann bei einer Mond-Finsternis zu sehen sein. Mond-Finsternis heißt: Die Erde schiebt sich genau zwischen Sonne und Mond. Dann kann die Sonne den Mond nicht mehr anstrahlen. Der Mond wird für einige Zeit dunkel. Beim Blut-Mond schaffen es aber einige rote Licht-Strahlen doch von der Sonne zum Mond. Sie strahlen um die Erde herum. Deshalb sieht der Mond dann rot aus.  Diesmal war der Blut-Mond auch noch ein Super-Mond. Das heißt: Er sah größer aus als sonst. Das passiert ungefähr einmal im Jahr. Es liegt daran, dass der Mond dann näher an der Erde ist als sonst. Viele Menschen haben den Super-Blut-Mond beobachtet oder fotografiert. Sie mussten aber früh aufstehen. Die Mond-Finsternis war zwischen 4 und 6 Uhr morgens. 

 

 

Der Tag der deutschen Einheit

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ist ein Feiertag. Er findet jedes Jahr am 3. Oktober statt. Dieser Feiertag findet überall in Deutschland statt. Früher war Deutschland in 2 Teile geteilt. Der eine Teil hieß: Deutsche Demokratische Republik. Der andere Teil hieß: Bundesrepublik Deutschland.
Ein langer Zaun teilte Ost-Deutschland und West-Deutschland. Die Regierung von Ostdeutschland hatte ihn bauen lassen. Die Menschen durften zwischen den 2 Teilen nicht wechseln. Vor allem die Menschen in Ostdeutschland durften nicht nach Westdeutschland. Nach vielen Jahren wollten die Menschen wieder ein Deutschland. Sie wollten, dass jeder über die Grenze darf. Nach großem Widerstand hat die Regierung Ostdeutschlands die Grenze geöffnet. Das war am 9 November 1989.

Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland dann wieder ein Land.

Man sagt dazu: Deutsche Einheit.

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